Mykotherapie

 

Unter Mykotherapie versteht man den Einsatz von Vitalpilzen.

Bereits seit Jahrtausenden ist die positive Wirkungen der Pilze in der asiatischen Welt bekannt und werden schon lange in der TCM (traditionelle chinesische Medizin) eingesetzt.

Mittlerweile finden Vitalpilze auch immer mehr Verwendung in der Tierheilkunde, da sie auf natürliche Weise das Immunsystem stärken und bei Krankheiten untersützen können.

 

Einer der bekanntesten Vertreter ist zweifelslos der Shiitake, der nicht nur einer der wirkungsvollsten Vitalpilze ist, sondern auch häufig Verwendung in asiatischem Essen findet.

Zu therapeutischen Zwecken werden allerdings keine frischen Pilze verzehrt, sondern das getrocknete Pilzpulver.

 

Eine der herausragenden Eigenschaften der Pilze ist ihre adaptogene Wirkung. Das bedeutet, dass sie sanft regulieren, dabei aber nicht über-regulieren können. Ein Beispiel hierfür ist der Bluthochdruck - er kann durch den sanft gesenkt werden, allerdings nicht soweit, dass ein zu niedrieger Blutdruck entseht.

 

In der Mykotherapie schaut man zuerst, welches Organsystem besonders gestärkt werden soll und wählt demnach den passenden Pilz aus. Die Anwendungsgebiete sind hierbei sehr vielseitig - besonders gute Erfolge erzielt man beispielsweise:

  • in der unterstützenden Krebstherapie
  • bei Allergien
  • bei Diabetes
  • bei Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • bei Schilddrüsenerkrankungen
  • uvm.

Desweiteren können Pilze auch kurweise gegeben werden, um z.B. bei älteren Tieren Leber und Niere zu untersützen und die Ausscheidung von Giftstoffen zu fördern oder aber auch nach einer Behandlung mit Antibiotika.

 

Vor der Gabe sollte man sich allerdings beraten lassen, da manche Pilze erst langsam eingeschlichen werden müssen und auch der passende Pilz für Ihr Tier und dessen Erkrankung gefunden werden muss.

 

Die Gabe von Vitalpilzen ersetzt nicht den Besuch beim Tierarzt und sollte nur unterstützend erfolgen!